Sonntag, 11. August 2013

Golden Mugge - Vol. 5: Liebe (in Theresienstadt)


Vol. 5 DOING GUITAR AND STUDY PHILOSOPHY: Der Musiker in mir

Liebe (in Theresienstadt)
Text: Dagmar Hilarová

Gibt es eine Vererbung der Schuld? lautete die Frage und war Thema der romanhaft Erzählungensammlung "Das Glück in Mäusebach" (Premiere Frankfurter Buchmesse 1989). Diese Vertonung war nun der Versuch der musikalische Aufarbeitung a la "Was Mütter und Väter nicht müssen Töchter und Söhne". Es bejubelten ja, furchtbarerweise, 1933 - 1945 Männer wie Frauen den braunen Sumpf.  Wie Käthe Kollwitz ihren Antikriegszyklus nannte:"Nie wieder!" 

Liebe (in Theresienstadt)
Text: Dagmar Hilarová

Anzuhören hier: http://www.youtube.com/watch?v=EYVHfJDUN-M


                                Aus dem traurigen Ausgangspunkt des Titels der Autobiografie von Dagmar Hilarová,
                                "Nemám žadné jméno" ("Ich habe keinen Namen"), ergibt sich gleichbedeutend der                                       Refarin des Liedes: Liebe (in Theresienstadt) nach dem Gedicht "Liebe" von D. H. 


Gewidmet Elisabeth und Reiner Kunze (die Widmung ist angenommen)
Musik für: Judith Schubert (Sopran) Jörg Hoffmann (Gitarre), Burkhard Weber (Oboe), Andreas Gemeinhardt (additionale Gitarre), Andreas Sittig (gestrichener Kontrabaß), AR (Rezitation)
Text: Dagmar Hilarová (1928-1996)

                                                                       Dagmar Hlilarová
Quelle (Stand 11.08.2013): 
http://2.bp.blogspot.com/-smQKxl8r2rk/T3tklh1naWI/AAAAAAAAEDM/e1yyUR3lS4I/s200/BTT41c7bf_Hilarova.jpg

Komp: AR (*1961)
Arr.: Jörg Hoffmann, Axel Reitel & collegium novum
Das zugrunde liegende Gedicht 'Liebe' schrieb D.M. 1944, als 16jährige, im KZ Theresienstadt
VÖ als Lied Nr. 5 der CD 'ohne anzuklopfen' am 15. Mai 2000.

"Dagmar Hilarová wurde 1928 in Prag geboren (Mädchenname Berzetti). Sie wurde als 14jährige ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie im Gesundheitswesen arbeitete. Nach der Befreiung kehrte sie nach Prag zurück und heiratete 1947 =>Ežen Hilar, der ebenfalls Häftling in Theresienstadt gewesen war. Ihre Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt und von sieben Komponisten vertont. Gedichtsammlung: „Hundert Farben hat der Regenbogen“, Berlin 1967." 
Quelle: http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/h/hilarovad.htm (Stand 11.08.2013)

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