Dienstag, 20. August 2013

Veranstaltungstipp: Lesungen: am 4.9.2013 in der RAAB-Galerie

AXEL REITEL

liest seine Erzählung "Karl Marx in den Wolken"


Anläßlich der Leseperformance "berlin liest" zum Auftakt des 13. Internationalen Literaturfestivals Berlin
liest Axel Reitel  am 4. September 2012 von 17.10 Uhr bis 17.30 Uhr seinen Text:
"Karl Marx in Wolken"; abgedruckt in: Via Knast in den Westen: Das Kaßberg-Gefängnis und seine Geschichte.
Herausgegeben von Nancy Aris | Clemens Heitmann. Evangelische Verlagsanstalt Leipzig 2013.

Anfahrt:
mit der U-Bahn bis:
Zoologischer Garten
Kurfürstendamm
Uhlandstraße

mit der S-Bahn bis :
Savignyplatz

Stadtplan:
http://www.stadtplandienst.de/

Mit freundlicher Empfehlung zur RAAB-Galerie:
http://www.raab-galerie.de/Pages_de/ausstellung.php?vid=247&pressetext=/WWWROOT/62795/htdocs/Pages/pressetexte/2013AxelReitel.html&titel=AXEL%20REITEL%20liest%20seine%20Erz%EF%BF%BDhlung

Radiofeature: PODCAST und BOOKLET Freigekauft - Die geheimen Geschäfte mit politischen Gefangenen in der DDR





Hier zu hören der Podcast der MDR/RBB-Originalversion. Knackig, packend, und immer noch erstaunlich für den Autor in der Rückschau, dass er selbst zu den Freigekauften gehörte. ("Das war meine Magical Mystery Tour")Dass es diese Möglichkeit gab, in wirklich diese deutsch-deutsche Grenze, dieses mit NVA - Scharfschützen*  bewachte Minenfeld samt dieser Berliner Mauer komfortabel in einem klimatisierten Bus zu überwinden, über diese Grenze chauffiert zu werden,  grenzt noch heute an ein Wunder. Freilich war der Fahrpreis mit knapp 100.000 DM etwas hoch. Aber die Bundesrepublik hat sich den geleistet - und die Bundesrepublik konnte sich den leisten.
Auch mein Dank währt noch.


Anhören:
http://www.podcast.de/episode/1890251/Podcast%253A%2B%2522Freigekauft%2522%2B-%2BEin%2BFeature%2Bvon%2BAxel%2BReitel/









Montag, 19. August 2013

Hörbuch: Das kleine Hörbuch: Reiner Kunze : Wer bist du, Dichter - gelesen von Axel Reitel






Aus: Reiner Kunze " Fern kann er nicht mehr sein"  Edition Toni Pongratz 2013

Das schmale Heft bekam ich dankenswerterweise vor wenigen Tagen von Reiner Kunze geschickt. Es
beinhaltet auch das Gedicht 'Wer bist Du, Dichter', von dem ich sofort angetan war. 

Über zwei Tage, am 18. und 19. August 2013, versuchte ich dem Gedicht deklamatorisch gerecht zu werden. 

Zu hören sind Take IV und Take II. In dieser Reihenfolge.

Anhören:





Anhören:

Samstag, 17. August 2013

Golden Mugge - Vol. 6: Dunkles Liebeslied



Vol. 6 DOING GUITAR AND STUDY PHILOSOPHY: Der Musiker in mir: Dunkles Liebeslied

Foto: Katrin Zeh, Januar 1992, Totes Meer


Anhören hier:
http://www.youtube.com/watch?v=jiSHZ-550-4

Das Lied "Dunkles Liebeslied" stammt von der CD "ohne zuklopfen"
von Axel Reitel & collegium novum

Diese konzeptionelle Band wurde im Jahr 2000 in Plauen/ Vogtland gegründet. In losen Besetzungen bestand die Band beispielsweise bei der Einspielung ihrer ersten CD "ohne anzuklopfen" (VÖ:15. Mai 2000) aus siebzehn in der Mehrzahl akademisch
ausgebildeten Mitspielern. Für Ideenreichtum, Ohrwurmcharakter und eine "perfekte Einheit von Text und Musik" (MUSIKER) wurde von der Kritik vor allem diese erste CD gelobt.

hematisiert werden in den einzelnen Songs menschliche Phänomene wie Hoffnung, Sorge, Liebe, Verrat, Verfolgung, Widerstand, Verlust, Prostitution, Sehnsucht, Mutterwitz, Alternativen, Großstadtleben. Die Texte bestehen aus poetisch- dichten Bildern, die mit persönlichen Lebensreflexionen gemischt sind. Zugrunde liegen oft tatsächliche Ereignisse. Zu hören sind kleine musikalische Filme noir.
Der musikalische Aufbau basiert auf Chanson,-Blues,-Jazz,-Klassikelementen. Die Zusammensetzung der Musikinstrumente ist vielschichtig. Zur konventionellen Besetzung Gitarre, Schlagzeug, Bass gesellen sich Konzertgitarre, Trompete, Bachtrompete, Oboe, Posaune, Saxophon, gestrichener Kontrabass, Akkordeon, Bluesharp, Mundharmonika, Maultrommel, Keyboard, Orgel, Fender-Rhodes, Cembalo, Violine, Teufelsgeige, Cachon.

ohne anzuklopfen (2000)

    1. ohne anzuklopfen - 4:03
    2. Jodie - 5:35
    3. Kleine Gymnastik - 3:54
    4. Paris, Paris - 5:13
    5. Liebe (in Theresienstadt)- 6:42
    6. Dunkles Liebeslied - 4:57
    7. Menetekel - 4:51
    8. Die Provinz - 6:35
    9. Scheinwerfer - 2:42
    10. Am Ende eines Tages - 0:35

Quelle: http://www.cdwiki.de/Axel_%26_Collegium_Novum_Reitel:_Berlin

Sonntag, 11. August 2013

Geburtstage: DER GROßE DEUTSCHE DICHTER REINER KUNZE WIRD 80: ein Stimmensammlung befreundeter Kollegen

REINER KUNZE WIRD 80
In wenigen Tagen, am 16. August 2013, wird Reiner Kunze 80. Aus diesem Anlass versammelte der Londoner Verleger Andreas W. Mytze ein Geburtstagsständchen befreundeter Stimmen. 
Eine zweites Heft für Reiner Kunze, mit weiteren Stimmen von Freunden und Weggefährten, ist in Vorbereitung. Darin dann u.a. Jörg B. Bilke.



Redaktion: A.W. Mytze, 1 The Riding, London NW 11 8HL, awmytze@hotmail.com





Verfolgte Jugenddichtung: Liebe (in Theresienstadt) Musik von AR/CN Text von Dagmar Hilarová



Gibt es eine Vererbung der Schuld? Es bejubelten von 1933-1945 Männer wie Frauen die braunen Machthaber. Machten sie sich schuldig? Die aktiv dabei waren, machten sie sich schuldig? Alle Welt
kennt Käthe Kollwitz' Antikriegszyklus:"Nie wieder!" [in progress]

Liebe (in Theresienstadt) Text: Dagmar Hilarová

Anzuhören hier: http://www.youtube.com/watch?v=EYVHfJDUN-M



                                             Der Titels der Autobiografie von Dagmar Hilarová,
                                             "Nemám žadné jméno" ("Ich habe keinen Namen"), 
                                             findet sich enfalls wieder in ihrem vertonten Gedicht 
                                             Liebe, das die 16jährige Dichterin in KZ/Ghetto 
                                             Theresienstadt schrieb. Als ich meine Melodie zu den
                                             Versen fand, war meine Tochter gerade Sechzehn
                                             geworden [in progress]
                                             
                                              



Gewidmet Elisabeth und Reiner Kunze (die Widmung ist angenommen)
Musik für: Judith Schubert (Sopran) Jörg Hoffmann (Gitarre), Burkhard Weber (Oboe), Andreas Gemeinhardt (additionale Gitarre), Andreas Sittig (gestrichener Kontrabaß), AR (Rezitation)
Text: Dagmar Hilarová (1928-1996)
 

                                    "Hundert Farben hat der Regenogen"




VÖ als Lied Nr. 5 der CD 'ohne anzuklopfen' am 15. Mai 2000.
 

"Dagmar Hilarová wurde 1928 in Prag geboren (Mädchenname Berzetti). Sie wurde als 14jährige ins Ghetto Theresienstadt deportiert, wo sie im Gesundheitswesen arbeitete. Nach der Befreiung kehrte sie nach Prag zurück und heiratete 1947 =>Ežen Hilar, der ebenfalls Häftling in Theresienstadt gewesen war. Ihre Gedichte wurden in viele Sprachen übersetzt und von sieben Komponisten vertont. Gedichtsammlung: „Hundert Farben hat der Regenbogen“, Berlin 1967." 
Quelle: http://www.ghetto-theresienstadt.info/pages/h/hilarovad.htm (Stand 11.08.2013)

Archiv: Gesehen "das Böse, das der Welt im dunklen Untergrund innewohnt -"* Deutscher Alltag nach 1945: Der furchtbare Kellner.




Bericht des IMs - "Michael" an seinen Führungsoffizier "Falke". "Michael" war Erzieher von 1964 bis 1989 im DDR-Jugendknast Halle. Vom MfS wurde er beauftragt mit der Observierung u.a. von Kollegen, Wohnblocks und Gaststätten. 

Halle, den 26. Juni 1975



* Peter Weiss, Notizbücher 1971-1980. Erster Band. FFM, Mai 1981, S.118.

Mad Max Zukunft? Gegen die Utopie der Gefühllosen

Begrenzt solidarisch? Bereits die große Betroffenheit über den Terror der Hamas wurde übertönt vom orchestrierten Pro‑Palästina‑Getöse und d...